Zürich-Sattelegg

Unbekannte Pfade mit markigen Anstiegen

Start: 407 m.ü.M, Ziel: 407 m.ü.M, Min: 406 m.ü.M, Max: 1283 m.ü.M
Weg: 6 Std 40, 110 km, ↗ 1854m, ↘ 1854m, GPX-Track, KML-Pfad

Von Zürich aus gibt es bei schönem Wetter einen wunderbaren Blick in die Alpen. Was liegt da also näher, als mit dem Rennrad einen Abstecher in die Voralpen zu machen. Der direkte Weg zur Sattelegg führte — wenig lauschig — dem linken oder rechen Zürichseeufer entlang.

Daher gibt es einen Abstecher über den Greifensee nach Rapperswil. Ein kurzer Blick in die Altstadt lohnt sich. Mit viel Rückewind geht es über den Seedamm hinüber nach Lachen.

Der Anstieg auf dem schmalen Pfad ist — gleich zu Beginn — markant. Entschädigt wird die Schinderei durch einen fambiosen Blick über den gesamten Zürichsee. Verkehr hat es fast keinen, anstrengend ist es trotzdem.

Im oberen Teil der guten 800 Höhenmeter steigt das Strässchen weniger steil an. Schattige Waldstücke machen das Fahren angenehm(er).

Oben auf der Anhöhe findet sich eine wunderschöne Ruhe. Wer hätte gedacht, dass es um die 30 Kilometer Luftinlie von Zürich entfernt, eine derartige Abgeschiedenheit gibt?

Der Weg hinüber zur Sattelegg ist mit ein paar ruppigen kurzen Anstiegen bestückt, ebenso gibt es einige wenige Abschnitte auf Schotter. Vorsicht ist geboten, kleine spitzige Steinchen sorgen ansonsten zum Schlauchwechsel.

Die Abfahrt hinunter zum Sihlsee teilen wir mit vielen Töfffahrern, danach geht es eben dem Sihlsee entlang. Wer müde ist, nimmt die Brücke über den See hinunter nach Schindelegi. Wer sich noch „schinden“ mag, quält sich mit über 20 Prozent Steigung hinüber zum Etzel. Entschädigt wird die Packerei einmal mehr mit einem fantastischen Gesamtblick über den Zürichsee.

Von Schindelegi geht es über die Hauptstrasse hinunter nach Samstagern, ab da gibt es gute Markierungen eines Veloweges, der über allerlei kleine Auf- und Abstiege nach Zürich führt.

Nach Hirzel geht es meist jedoch nur noch leicht gemütlich bergab. Landschaftlich reizvoll schlängelt sich der Weg durch kleine Weiler und über lauschige Landstrassen. Ein kurzer Abstecher zur Sihl führt einem komplett auf dem Veloweg direkt bis zum Hauptbahnhof.

Fazit: Es mag einfachere Wege um den Zürichsee geben, einen lauschigeren Weg von Zürich zur Sattelegg gibt es nicht. Die Steigung auf dem schmalen Pfad von Lachen hinauf zur Sattelegg ist zwar anstrengend, die Rundblicke über den Zürichsee entschädigen einem jedoch voll und ganz für die Strapazen.

 

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